08.05.–17.06.2016 Ausstellung „Angedacht“


Bens Siebenrock und Britta Hansen


Liebe Kunstfreunde!

Ich freue mich, so kurz nach der Ausstellungseröffnung von „Tief Sehen“ in Laboe zu dieser Doppelausstellung einladen zu dürfen. Ein Traum geht in Erfüllung!

Alles Gute! Ben Siebenrock


Die Ev.-Luth. Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk
lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zur Eröffnung der Ausstellung
im Anschluss an den Gottesdienst ein:

Sonntag, 08. Mai 2016 um 11:30 Uhr

ANGEDACHT

Bronzen, Glasfenster und Collagen von Ben Siebenrock
Keramische Bildplatten und Objekte von Britta Hansen

Ausstellungsdauer: 8. Mai bis 17. Juni 2016

Einführung durch Pastor Dr. Stefan Holtmann

Christkirche (am Paradeplatz)
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–17:00 Uhr, Sa 10:00–12:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten sind nach Absprache möglich

Ev.-Luth. Christkirchengemeinde Rendsburg-Neuwerk,
Prinzenstraße 13, 24768 Rendsburg
Kontakt über Kirchenbüro: 04331-22442
kirchenbuero.christkirche@kkre.de
www.christkirche-rendsburg.de


Einladung herunterladen »


www.britta-hansen.de


PRESSEMITTEILUNG

Ausstellung in der Christkirche Rendsburg

Das Kieler Künstlerpaar Britta Hansen und Ben Siebenrock hat sich hocherfreut mit der Ausstellungsmöglichkeit in der Christkirche auseinander gesetzt.

Britta Hansen ist dafür bekannt, dass sie seit Jahrzehnten das Material Ton benutzt, um ihre künstlerische Sprache darin in Form von Plastiken zu artikulieren.

Die räumliche Konzeption ihrer kleinen „Tempelchen“ ist angereichert mit mythischen Szenen wie z.B. aus dem Paradies mit Adam und Eva oder der Fortuna. Sie gehen damit einen reizvollen Dialog mit der Architektur der frisch renovierten Kirche ein. Eine besondere Rolle kommt dabei der raffinierten Lichtführung und Beleuchtung der Arbeiten zu.

Eine zweite Werkgruppe zitiert die wichtigste Grundform des Barocks – das Oval. Die Reliefs sind ebenfalls mit Zitaten aus verschiedenen Zeiten der Kunstgeschichte angereichert. Durch ungewöhnliche Materialabdrücke weht über allem ein spielerischer Geist “ … irgendwo zwischen Barock und Pop Art, klassischer Mythologie und trivialem Alltag …“ (Jens-Martin Neumann).

Ben Siebenrock zeigt drei Werkgruppen, die sich über das Material definieren. Die große Gruppe der Bronzen beginnt mit Beispielen aus seinem „Turbobarock“, deren zerklüftete Oberflächen das Thema von Macht und Ewigkeit aufgreifen. Archaischer geht es in dem zehnteiligen Zyklus „Organische Maschine“ zu.

Die Plastiken erinnern sowohl an gesprengte Kettenglieder als auch an Urformen wie die Zellen, also die Bausteine des Lebens. Der goldene Schimmer der Bronzen scheint ein Echo auf den Klang der Glocken zu sein.

Aus jüngster Zeit stammen die bannerartigen Collagen auf LKW Planen. Sie analysieren den Bilder-Tsunamie der Presse auf sehr persönliche Art und kondensieren Schrift und Bild zu Themen wie „Romantik“, „Out of the Blue“ oder „Der Augenengel“ (s. Einladung).

Die dritte Gruppe besteht aus Glasfenstern. Ein Zyklus ist eine Hommage an Verdis Requiem mit Darstellungen der Naturgewalten. Der andere zeigt die Planeten der Wochentage in ihrer symbolischen Umsetzung.

Die Präsentation in der Christkirche ist eine spannende Premiere. Die Glasfenster haben sich aus den bekannten Findlingstürmen wie z.B. im Steinpark Warder verselbstständigt. Die Ausstellung zeigt, dass Kunst an diesem historischen Ort ein Fundament gefunden hat.


Einblick in die Ausstellung | "Tempelchen" von Britta Hansen | Collage von Ben Siebenrock

Einblick in die Ausstellung | „Tempelchen“ von Britta Hansen | Collage von Ben Siebenrock


Einblick in die Ausstellung | Fenstergestaltung von Ben Siebenrock

Einblick in die Ausstellung | Fenstergestaltung von Ben Siebenrock